Wappen Kienitz LOGO Kienitz

Zeittafel

Die Geschichte von Kienitz  1234 bis heute

vor 1234 Überreste eines slavischen Burgwalls  7./8. Jahrhundert (nachweisbar)  
1234 Erste urkundliche Erwähnung als "Terra Chinz" (Land Kienitz, Der Ort gehört zum Bistum Lebus  
1336 Chinez und Küsterin werden als -festen und stede-  (befestigte Ortschaften) bezeichnet.  
1460 Kynitcz besteht aus 17 Fischerkarten, davon 6 unbewohnt. Fischerei und Hopfenanbau bestimmt die Arbeit der Menschen.  
1531 Melchior von Pfuel ist Lehnherr von Kienitz. Beginn des Ackerbaus  
ca. 1550 Grundsteinlegung zur Kienitzer Kirche die als Holzbauwerk errichtet wurde. Pfarrer L.Corninger aus Lietzen leitete die erste evangelische lutherische Predigt im Jahre 1555  
1640 30-jähriger Krieg. Schwedische Soldaten plündern und brannten Kienitz nieder.  
1685 Von der Marwitz wird neben der Familie von Pfuel wird Lehnsherr in Kienitz.  
1707 Kienitz brennt erneut. Ursache war ein Blitzschlag.  
1725 Aussterben der Lehnsherrenfamilie von Pfuel.  
1744 Auf Weisung des preußischen Königs wird ein Vorwerk (heute Kienitz Amt) angelegt und später ein Domänenamt errichtet.  
1747 - 1753 Trockenlegung des Oderbruches auf Befehl Friedrich Wilhelm und später die Fertigstellung durch Friedrich II.  
1773 Separation in Kienitz. Erste Loosegehöfte entstehen.  
1820 Größe: 5,280 Morgen Ackerland  und 2,250 Morgen Wiese für die Einwohner von Kienitz.  
1830 Bau der heutigen Kirche in Kienitz, als verputzter Backsteinbau.  
  Johann Gottlieb Koppe pachtet das Domänenamt Kienitz Amt. Einführung des Zuckerrübenanbaus und Errichtung der ersten Zuckerfabrik.  
1844 Kienitzer Kirche wird selbstständige Pfarrstelle.  
1864 - 1866 Bau des Kienitzer Hafens.    
1885 Kienitz zählt mit den anhängenden Ortsteilen 1,933 Einwohner.    
1902 Gründung der ersten Freiwilligen Feuerwehr von 6 Bürgern aus dem Ort.  
1910 Bau des einklassigen Schulhauses im(heutigen) Glieningweg.  
1911 Kienitz Dorf und Kienitz Amt erhalten einen Anschluss an die Oderbruchbahn.  
1945 Erste Vorausabteilung der Roten Armee überqueren die Oder  und errichten einen Brückenkopf. Starke Kämpfe zerstören fast das gesamte Dorf bei den
Kriegshandlungen im Februar und März. Bombardierung des Hafen,
bei der eine unbekannte Anzahl von Kienitzern und Flüchtlingen
umkamen.
Mitte April kehren die Bürger aus den Evakuierungsgebieten zurück.
Kienitz ist zu 80% zerstört.
Wiederaufnahme des Schulbetriebes und Durchführung der Bodenreform.
 
1947 Schwere Hochwasserkatastrophe im Oderbruch.    
1949 Gründung der DDR.
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kienitz Nord.
Baubeginn des Kulturhauses in Kienitz Nord.
 
1951 Gründung des Kienitzer Sportverein (BSG) Traktor Kienitz  
1952 Eröffnung des ersten Kindergarten in Kienitz Dorf. Einrichtung einer Grenzpolizeistation.  
1953 Errichtung des Stromaufsichtsbezirkes Kienitz für das Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde.
Die  Kienitzer Kirche wird saniert.
Bau eines Freibades im Kienitzer Hafen im Bereich des heutigen  Sportbootanlegers.
 
1954 Gründung der Sektion Angeln der BSG Traktor Kienitz.  
1955 Gründung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft
(LPG) Typ III "Neues Kienitz" durch 18 Einzelbauern.
 
1957 Eröffnung der Kindertagesstätte und Kinderkrippe in Kienitz Nord.
Einrichtung einer Buslinie Kienitz Dorf nach Strausberg und zurück.
 
1964 Bau einer vierbahnen Kegelhalle neben dem Gasthof  "Zum Hafen" mit staatlichen Mitteln.
1966, nach zweijähriger Bauzeit wird der 24 WE Neubaublock
den Mietern übergeben.
 
1969 Die Oderbruchbahn stellt den Betrieb ein.  
1970 Bau und (24.10.) Einweihung des Panzerdenkmales am
ehemaligen Standort des Denkmales für die Gefallenen des
Deutsch-Französischen Krieges.
 
1975 Eröffnung des Betriebsteile des VEB "Goldpunkt" Berlin in Kienitz Nord, im ehemaligen Gutsherrenhaus Koppe.  
1983 Kienitzer Schule beendet den Schulbetrieb.
Die Gemeindeschwester erhält einen festen Standort neben dem Gemeindebüro.
 
1984 Kienitz begeht sein 750-jähriges Gründungsfest.  
1985 Gedenkveranstaltung an der Stele Anlässlich des ersten
Brückenkopfes der Roten Armee am 31.01.1945.
 
1989 Politische Wende    
1992 Gründung des Ortsvereins "Heimat und Landschaft" e.V.  
1993 Verlegung und Anschluss an das Telefonnetz der DeutschenTelecom.
Gründung des Vereins "Rehkitz" Kienitz e.V.
 
1994 Ehrung der Pfarrfrau Erna Roder für ihre Verdienste als "Brandenburgerin des Jahres"  
1997 Sommerhochwasser. Einsatz von Deichläufern auch in Kienitz.
Höchster je gemessener Pegelstand von 6,30 m.
Freiwillige Feuerwehr Kienitz Nord bekommt ein neues  Tragkraftspritzenfahrzeug.
Gründung des Seniorenvereins "Sonnenschein" e.V.
250-Jahre Trockenlegung des Oderbruchs durch den Preußenkönig Friedrich den Großen.
 
1999 Zum ersten mal findet, das nunmehr sehr beliebte Kienitzer
Hafenfest, auf dem Festgelände am Hafen, statt.
Einweihung des Denkmales für alle Opfer des II. Weltkrieges 1939-45
 
2001 50 Jahre Sportverein Traktor Kienitz e.V.  
2002 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kienitz Dorf.
Erneuerung des Tochweg in Kienitz Nord.
Umbau und Erneuerung des Feuerwehrgerätehauses der
Freiwilligen Feuerwehr Kienitz Nord.
 
2003 Kienitz wird Ortsteil der amtsfreien Gemeinde Letschin.
Fertigstellung des Sportboothafens mit Marina.
Deichsanierung im Abschnitt Kienitz mit den neuen Radweges,
Oder-NeißeRadweg- auf der Deichkrone.
 
2005 55 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kienitz Nord.  
2007 - 2008 Aus- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Kienitz Dorf.
Umbau der Kreuzung und Asphaltierung der Hauptstraße in Kienitz  Nord. 
 
2007 Gründung des Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr Kienitz Nord e.V.  
2008 Zum zehnten Mal feiern die Kienitzer ihr Hafenfest, und das mit großem Erfolg.
Kommunalwahlen in Kienitz
 
2009 775 Jahre seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung. Dies feierten die Kienitzer und ihre Gäste in einer Festwoche, die es so noch nie gab.  
2010 Winterhochwasser und anschließendem Binnenhochwasser    
       
       
       
       
       




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